Greta Pauli, Bernice Amofa und Noah Bölke gingen für die Leichtathletikabteilung des VfL Stade bei den Deutschen U18-/U23-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid an den Start.
Das beste Ergebnis aus Stader Sicht erzielte Greta Pauli im Speerwurf der weiblichen U18. Die Landesmeisterin hatte sich bereits Anfang Mai beim Nationalen Sportfest des Hamburger SV mit 45,35 Metern für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert und belegte in Wattenscheid mit 44,93 Metern einen hervorragenden siebten Platz. Damit bestätigte Greta eindrucksvoll ihre konstant starken Leistungen der Saison 2026. Bereits bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften hatte sie mit einer Serie von sechs Würfen über die 40-Meter-Marke souverän den Titel gewonnen. Besonders bemerkenswert ist, dass Greta dem jüngeren U18-Jahrgang angehört und somit auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse startberechtigt ist. Der Trainerstab des VfL Stade wird mit Spannung verfolgen, wie sich Greta während ihres im August 2026 beginnenden Auslandsjahres in den USA sportlich weiterentwickelt.
In der weiblichen U23 vertrat Bernice Amofa den VfL Stade über 100 Meter Hürden. Die frischgebackene Abiturientin und amtierende niedersächsische Landesmeisterin hatte sich mit 14,65 Sekunden – zugleich der zweitschnellsten Zeit ihrer Karriere – für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Im Vorlauf lief Bernice eine Zeit von 14,86 Sekunden. Gegen ein hochklassig besetztes Teilnehmerfeld reichte das aber nicht für den Einzug in das Halbfinale.
Noah Bölke feierte nach einer starken Saison seine Premiere bei Deutschen Meisterschaften. Der U18-Hürdensprinter hatte sich bei den Landesmeisterschaften in Lingen mit einer persönlichen Bestleistung von 14,91 Sekunden die Silbermedaille gesichert und zugleich die Qualifikation für das nationale Saisonhighlight erfüllt. In Wattenscheid blieb er mit 14,94 Sekunden nahezu auf dem Niveau seiner Bestzeit und verpasste den Einzug in das Halbfinale lediglich um fünf Hundertstelsekunden. Auch Noah gehört dem jüngeren U18-Jahrgang an und hat damit bereits früh wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene gesammelt.
Die Ergebnisse zeigen die kontinuierliche Leistungsentwicklung unserer Athleten und wir sind sicher, dass auch in den kommenden Jahren Stader Leichtathleten auf nationaler Ebene auf sich aufmerksam machen dürften.










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